Urban.KI - Deutsches KI-Institut für Kommunen

URBAN.KI verbindet kommunale KI‑Infrastruktur konsequent mit einem übertragbaren Transferansatz. Im Zentrum steht die Entwicklung datenbasierter Anwendungen für kommunale Aufgabenfelder – etwa in der Stadt- und Verkehrsplanung, im Ressourcenmanagement oder in digitalen Verwaltungsprozessen – unter Nutzung kommunaler Datenbestände und KI‑basierter Auswertungs- und Prognoseverfahren.

Die vorgesehene Förderung zielt dabei nicht allein auf die Entwicklung einzelner Anwendungen, sondern auf die Etablierung eines skalierbaren Innovations- und Transferökosystems. Hierzu zählen insbesondere standardisierte Daten- und Plattformstrukturen, die Entwicklung übertragbarer Softwarelösungen sowie die systematische Aufbereitung von Use‑Cases, die von anderen Kommunen adaptiert werden können. Ergänzend werden Test- und Demonstrationsräume geschaffen, in denen Lösungen unter realen Bedingungen erprobt und für den breiteren Einsatz qualifiziert werden.

Der Transferansatz ist integraler Bestandteil des Projektdesigns: Ergebnisse sollen nicht isoliert in Gelsenkirchen verbleiben, sondern in Form von offenen, modularen und nachnutzbaren Anwendungen bereitgestellt werden. Dadurch wird ein interkommunaler Wissenstransfer ermöglicht, der auf Standardisierung, Wiederverwendbarkeit und Skalierbarkeit abzielt. Perspektivisch entsteht so eine technische und organisatorische Grundlage, um KI‑gestützte Lösungen effizient in weitere Städte zu übertragen und dort weiterzuentwickeln.

Damit adressiert URBAN.KI innerhalb des 5‑StandorteProgramms insbesondere die Weiterentwicklung des Innovationssystems und die Stärkung von Wissens- und Technologietransferstrukturen. Im Unterschied zu stärker physisch geprägten Projekten liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung eines anschlussfähigen, vernetzbaren Systems, das Forschung, Anwendung und Transfer systematisch miteinander verzahnt und auf eine langfristige Nutzung in unterschiedlichen kommunalen Kontexten ausgerichtet ist.

Strukturstärkungsrat bescheinigt Förderfähigkeit

Der Strukturstärkungsrat im 5-StandorteProgramm hat URBAN.KI mit drei Sternen bewertet und damit zur Förderung aus dem Investitionsgesetzt Kohleregionen empfohlen. Das Konsortium - bestehend aus Stadt Gelsenkirchen, Universität Duisburg-Essen und Westfälische Hochschule - kann seinen Projektantrag mit dem Ziel, aus der Initiative ein deutschlandweit tätiges KI-Institut für Kommunen in Gelsenkirchen zu etablieren mit großem Rückenwind weiter ausarbeiten und zur weiteren Förderung vorbereiten.

Ansprechpartner

Stadt Gelsenkirchen / gkd-el

Marlene Damerau

marlene.damerau@gkd-el.de

+49 209 169 5727

Universität Duisburg-Essen

Prof. Dr. Frederik Ahlemann

frederik.ahlemann@uni-due.de

Westfälische Hochschule

Prof. Dr. Tobias Urban

tobias.urban@w-hs.de

Weitere Infos zu URBAN.KI gibt es auf der Projektwebsite https://urban-ki.de/

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